Therapeutische Klettergruppe – Klettern heißt frei sein

Ziel der Gruppe ist es, gemeinsam eigene Grenzen zu überwinden und das Vertrauen in sich und andere zu steigern. Die Gruppe trifft sich in fester Zusammensetzung wöchentlich für eineinhalb Stunden über den Zeitraum eines Jahres hinweg. Die Gestaltung als Kleingruppe von maximal 6 Kindern ermöglicht eine intensive Begleitung der Teilnehmer. Zusätzliche Elterngespräche sollen sicherstellen, dass die Kinder Möglichkeiten erhalten die neuen Selbsterfahrungen und Selbstbewertungen auch auf andere Bereiche ihres Lebens zu übertragen.

Es wird dabei Wert darauf gelegt, dass die Kinder ihre Freunde und ihren Stolz aus dem Erreichen eigener Ziele und dem Überwinden eigener Grenzen ziehen und nicht aus der Konkurrenz mit anderen. Es geht in der Gruppe nicht um wettkampforientierten Leistungssport, sondern um Spaß an der Bewegung.

Klettern eignet sich dafür im Besonderen, da nahezu alle Kinder einen natürlichen Drang und Freude an Kletterbewegungen haben. Die positiven Effekte in physio-, ergo- und psychotherapeutischer Hinsicht kommen den Kindern zusätzlich zu Gute. Neben dem Klettern und freien Spiel, sollen erlebnisorientierte Elemente die Selbstentwicklung der Kinder weiter fördern.